Allergien bei Schulkindern verstehen
1 Min. Lesezeit
Warum Allergien oft im Schulalter auftreten
Bei vielen Kindern werden Allergien zwischen sechs und neun Jahren deutlicher — nicht unbedingt weil sie neu entstehen, sondern weil die Schulumgebung sie weit mehr Allergenen aussetzt als das häusliche Umfeld.
Die häufigsten Allergene bei Schulkindern
- Nahrungsmittelallergene: Erdnüsse, Nüsse, Milch, Eier, Weizen, Soja, Fisch
- Umweltallergene: Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmel
- Kontaktallergene: Latex, Nickel, bestimmte Pflanzen
Zeichen erkennen
Leichte bis mittelschwere Reaktionen
Juckreiz, Nesselsucht, laufende Nase, tränende Augen, Hautrötung.
Schwere Reaktionen (Anaphylaxie)
- Schwellung von Hals oder Zunge
- Atemnot oder Keuchen
- Plötzlicher Blutdruckabfall, Schwindel, Kollaps
Bei Verdacht auf Anaphylaxie sofort Notarzt rufen und verfügbaren EpiPen verwenden.
Allergiemanagement in der Schule
- Schriftlichen Allergieaktionsplan mit der Schule teilen
- Sicherstellen, dass die Schule einen EpiPen bereithält
- Alle Lebensmittel beschriften
- Das Kind lehren, eigene Symptome zu erkennen
„Eine Allergie ist keine Vorliebe oder Phobie. Es ist eine echte Immunreaktion, die denselben Respekt wie jede andere Erkrankung verdient"
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